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Lettland Riga

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Lettland Riga und 2 Staatspräsidentinnen, ein falscher deutscher Reisepass und ein deutscher Regisseur an Bord des Fluges
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Meine Ankunft im lettischen Riga verlief diesmal ganz unspektakulär, ich kam auf dem Flughafen in Lettland Riga an (hatte für den Hin- und Rückflug von Berlin aus mit Easyjet inklusive Steuern immerhin doch 35 Euro bezahlt) und wurde von meiner Hospitalityclub Gastgeberin Katja direkt dort abgeholt.

Da sie am Nachmittag noch in der Uni zu tun hatte, erkundete ich die lettische Hauptstadt und der Wettergott war wie so oft auf meiner seite und in den gesamten folgenden 7 Tagen war Sonnenschein und kein schlechtes Wetter mein Begleiter.

Nachdem ich zuletzt vor 9 Jahren in Lettland war, hatte sich einiges in der Hauptstadt verändert, die meisten bekannten Sehenswürdigkeiten wie das Unabhängigkeitsdenkmal und die berühmte Laima-Uhr waren mir jedoch in Erinnerung geblieben.



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Da das Altstadtzentrum von Lettland Riga relativ überschaubar war, sah ich mir die Dom-Kathedrale, die St. Petri Kirche, die Laima Uhr und das Freiheitsdenkmal nochmals an.

Meine Gastgeberin wohnte unweit vom Zentral-Markt im Stadtzentrum in einer Studenten-WG, hatte dort ein Zimmer und den direkten Blick auf die direkt gegenüber gelegene Botschaft von Belarus/Weissrussland.

Beim Blick auf den Gebäudekomplex dieser Botschaft bekommt man den Eindruck, dass es sich bei diesem Staat um eine der reichsten Nationen Europas handelt.

Dabei gehört Weissrussland nun leider seit längerer Zeit aufgrund der politischen Situation zu den umstrittendten politischen Systemen in ganz Europa.

Am Folgetag (meine Gastgeberin war wieder in der Uni und später noch im Büro, sie arbeitet für ein Meinungsforschungsinstitut) verabredete ich mich einzeln und nacheinander mit 2 Couchsurferinnen, zunächst in einem Cafe und danach zum „Lunchbreak“ am Ufer des Flusses Daugawa zum Picknick auf einer Wiese.

Am Abend lud ich Katja dann in ein exklusives Teehaus im Riga-Park ein, am Folgetag besuchten wir den etwas auserhalb gelegenen Rigaer Zoo.

Am Freitag unternahmen wir eine Tagesreise zur ca. 1 Stunde östlich von Riga gelegenen Festung Sigulda und besuchten dort auch den Grabstein von Turaida, einer Prinzessin die Anfang des 18.Jahrhunderts (nachdem sie von ihrem Prinzen enttäuscht worden war) verstorben war und die Legende von Turaidas Rose ist noch heute überall in Lettland Riga bekannt.

Am Samstag trafen wir dann ein mit Katja befreundetes junges lettisches Pärchen. (Ilze und Ilgonis) Auf Nachfrage erfuhr ich von beiden, dass er beruflich so eine Art Gebraucht-Bus-Handel betreibt und gleichzeitig irgendwelche Geschäfte mit der lettischen Armee betreibt, um Geld zu verdienen.

Weiter habe ich da nicht nachgefragt und unschöne Antworten auf der Gegenseite zu vermeiden.

Zu Viert brachen wir dann in einem „kleineren“ von Ilgonis’ Bussen auf in Richtung Süden, denn im Süden Lettlands und nahe der litauischen Grenze findet man die wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit von Lettland, das Schloss von Rundale und wir besichtigten dort das Museum ausgiebig.

Am Abend und zurück in Riga fand zufällig ein Couchsurfing treffen in der Goja Tee-Haus-Bar statt, später wanderten die ca. 10 versammelten Couchsurfer mit zu den am Fluss gelegenen ehemaligen Lagerhallen, die an diesem abend Teil der sogenannten museumsnacht waren und daher gabs dort Ausstellungen und Live-Konzerte zu erleben.

Nach Mitternacht ca. 00.45 Uhr begab ich mich dann noch ins Geschichtsmuseum, wo um diese zeit ein riesiger Andrang herrschte, im Museum fanden während dieser Zeit noch Live-Konzerte, Break-Dance Auftritte und Klavier-Darbietungen statt.

Danach hatte ich mit Katja einen Besuch der lettischen Oper geplant und ich hatte bei der Reisevorbereitung nicht bedacht, neben meiner Jeans eine entsprechend angepasste Kleidung mit auf die Reise nach Lettland einzupacken.

Katja war logischerweise nicht begeistert, aber mit Jeans sahen wir uns dort in der Oper von Riga „La Traviata“ von Verdi an und das Kuriose dabei war, dass die Aufführung in italienischer Sprache erfolgte und über der Bühne alles in lettischer und englischer Sprache zusätzlich untertitelt war.

Da Ilgonis am Sonntag „geschäftlich“ zu tun hatte, besuchten Katja, Ilze und ich die ca. 30 Minuten ausserhalb der Hauptstadt gelegene Riga-Bucht und den dortigen Strand von Jurmala.

Die Mädels nutzten die Gelegenheit zu einem längeren Fotoshooting und später spazierten wir noch etwas durch die Strassen in Strandnähe, in denen die etwas vermögenden lettischen Bürger des Landes nette Häuser ihr eigen nennen.

Am Montag verabredete ich mich Vormittags mit Couchsurferin Zena aus dem lettischen Jelgava. Wir wanderten erst im Stadtpark umher und waren dann am Freiheitsdenkmal zufällig Zeugen eines Staatsempfanges.

Die Präsidentin von Irland besuchte die präsidentin von Lettland und beide Damen sprachen dann noch mit den versammelten Zuschauern nach der ehrenvollen Blumenniederlegung zu Ehren der Unäbhängigkeit Lettlands im jahre 1991 und zum Gedenken an die Opfer von damals.

Am Dienstag gab es eine kleine kuriosität, als nämlich bei der Ausreise am Flughafen die lettische junge Angestellte am Zoll begann meinen Personalausweis ausgiebig zu prüfen, das dauerte eine Minute, eine zweite Minute…dann fragte ich nach und es stellte sich heraus, dass sie ernsthaft an der Echtheit meines Personalausweises zweifelte.

Dabei war ich mit diesem Ausweis in den vergangenen 9 jahren über 100 mal irgendwo über diverse Grenzen gereist und ich legte schliesslich meinen Reisepass vor, den ich auch bei mir hatte.

So konnte ich meinen Rückflug dann antreten. Wenig später wartete bereits die nächste kuriose Überraschung.

Aus Bequemlichkeit steige ich beim „Boarding“ meist als letzter ins Flugzeug, diesmal war ich jedoch „nur“ der Vorletzte. Niemand anders als der bekannte deutsche Filmregisseur und Schauspieler Detlev Buck  – bekannt durch seine Rolle im film „NVA“ und als Regisseur so bekannter Filme wie z.b. „Männerpension“, „Aimee und Jaguar“ und „Sonnenallee“ – stieg noch nach mir ein.

So konnte ich unmittelbar vor dem einsteigen ohne grosses Aufsehen bei den anderen Passagieren zu erregen von ihm ein Autogramm mit persönlicher Widmung bekommen. So betätigte ich mich später als Nachwuchs-Paparazzi und knipste ihn aus sicherer Entfernung dann schlafend in der letzten Reihe in der Maschine.

Die nächste Reise folgt sehr bald und führt mich auf die Insel der Mafia…ähhh, ich meine die Insel der „ehrenwerten Gesellschaft“ ganz in den Süden Italiens nach Sizilien.

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