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New York Broadway

Die Bettler-Überraschung am New York Broadway in Manhattan

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Als ich meine Hotelunterkunft in New York in Manhattan im nördlichen Bereich des Broadway günstig gefunden hatte und dort als Tourist trotzdem noch zentrumsnah wohnte, war ich bereits froh.

New York Broadway in Manhattan

Auf der Upper Westside zwischen Central Park und Hudson-River zu wohnen ist sonst nie besonders preiswert. Das Zimmer war extrem einfach und klein, das Hotel verfügte über keine Internet-Gelegenheit und daher suchte ich mir in der Umgebung etwas.

Aus Erfahrung wußte ich, dass sowohl die US-Starbucks Filialen und auch die McDonalds Fastfood-Restaurants dort kostenfreies Internetsurfen mit Laptop oder Smartphone ermöglichen.

Ich hatte Glück und nur 2 Gehminuten vom Hotel befand sich an der Ecke 82. Straße und Broadway ein McDonalds und diese Chance nutzte ich natürlich.

Ich suchte mir dort also eine relativ ruhige Ecke mit Stromanschluss und stöpselte dort mein Laptopkabel ein und begann dann mit dem Abruf der letzten Mails. Soweit alles ganz unspektakulär.

Nach einiges Zeit betrat ein Bettler die Filiale und das war insoweit noch nicht ungewöhnlich. Dieser war wie man sofort erkennen konnte, mit mehreren Plastiktaschen bepackt unterwegs.

Er trug alte sehr stark abgenutzte Kleidung, die schuhe waren kaputt und er machte auch den Eindruck, schon eine ganze Weile ungewaschen zu sein.

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Soweit auch noch nichts berichtenswertes. Es war ein Bettler, wie man ihn in jedem Land dieser Welt treffen könnte und es ging offenbar keinerlei Gefahr von ihm aus.

Mit dem Laptop am New York Broadway

Er nahm 2 Sitze entfernt von mir Platz und nach einigen Momenten fiel mir auf, dass er dann immer auffällig in meine Richtung zu meinem Laptop schaute und mit den Augen auch den Weg meines Laptopkabels in die Steckdose verfolgte.

Ich dachte mir nichts dabei und surfte weiter und als er immer wieder in meine Richtung schaute, dachte ich nach. Ich war kurz am Überlegen, ob ich ihn fragen sollte, ob er eventuell bei mir seine Mails prüfen wollte…

Dann aber geschah das Unglaubliche…

Er nahm einen von seinen alten mitgebrachten Plastikbeuteln vom Fussboden hoch auf seinen Schoß und holte aus diesem tatsächlich ganz vorsichtig „seinen“ Laptop heraus und platzierte diesen auf dem Tisch vor sich.

Ich verfolgte diese Szene von der Seite und konnte meinen Augen so kaum trauen. Damit hatte ich nicht gerechnet und damit hätte ebenso wohl sicher in der Situation niemand rechnen können. Das passierte völlig unerwartet.

Er stöpselte nun sein Laptopkabel bei sich in den Computer ein und klemmte dann hinter mir sein Kabel in einen zweiten neben mir befindlichen noch verfügbaren Stromanschluss ein.

Dann öffnete er seinen Computerdeckel und begann, auf der Tastatur herumzutippen.

Ich konnte es immer noch nicht glauben, aber nun war mir klar, weshalb er zuvor immer zu mir geschaut hatte. Er wollte nur einfach nur schauen und herausfinden, ob die andere Stromsteckdose an der Wand noch frei und für ihn verfügbar war.

Diese Geschichte hätte theoretisch sicher überall auf der Welt passieren können, aber sowas passiert eben dann ganz real nur im Land der unbegrenzten Möglichkeiten in den USA.
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